Paartherapie bietet einen geschulten, unvoreingenommenen Blick auf die Dynamik Ihrer Beziehung. Sie schafft einen Rahmen, in dem Sie beide wirklich gehört werden. Gespräche werden aus festgefahrenen Mustern herausgeführt. Es geht weniger um “Tipps, wie Sie besser kommunizieren können”, sondern darum, Ungesagtes auszudrücken, Missverständnisse aufzulösen und Probleme differenziert zu analysieren. Es geht auch nicht darum, eine/n Schuldige/n zu suchen. Eventuelle Abwehrstrategien und Projektionen können erkannt und aufgelöst werden. Paartherapie leistet eine wohlwollende Übersetzungsarbeit für Bedürfnisse, Verletzlichkeit und Ängste. Vor allem unterstützt sie die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Anteil und ermöglicht eine ehrliche Auseinandersetzung mit Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten. Wir schauen, ob und wie Veränderung möglich ist – und wie der weitere Weg der Beziehung aussehen kann.
Wir beginnen mit einem gemeinsamen Erstgespräch: Was führt Sie zu mir? Wie erleben Sie Ihre derzeitige Situation? Was soll sich verändern, gibt es möglicherweise unterschiedliche Vorstellungen davon? Mich interessiert nicht nur das Problem, sondern auch, was trägt. In meiner Erfahrung ist es für den therapeutischen Prozess sinnvoll, auch Einzelgespräche mit beiden Partnern zu führen.
Ich habe Erfahrung mit queeren Paaren.
Eine Paarsitzung dauert ca. 85 Minuten. Die Häufigkeit und den zeitlichen Abstand bestimmen Sie.
Manche Konflikte brauchen tieferes Verständnis. Manche brauchen eine Entscheidung.
Mögliche Themen
- Eskalierende Streits mit nachhaltigen Verletzungen
- Ungleichgewicht von Geben und Nehmen
- Ringen um Nähe und Abstand; “On-Off”-Dynamik
- Ambivalenz eines oder beider Partner
- Vertrauensbrüche
- Sexuelle Konflikte oder Lustlosigkeit
- Konflikte zwischen Herkunftsfamilie und Partnerschaft
- Herausforderung Patchwork-Familie
- Eltern bleiben trotz Trennung
- Umgang mit Affären
- Umgang mit Sucht
- Verlust von Augenhöhe
- Eifersucht
Was ich bei Paaren immer wieder spannend finde:
Oft ringen beide mit demselben Beziehungsthema –
nur auf ganz unterschiedliche Weise.